Brettspiel · Ersteindruck

Ersteindruck: Tempel des Schreckens

Tempel des Schreckens BoxVerlag: Schmidt
Autor: Yusuke Sato
Spieleranzahl: 3 – 10
Alter: 8+
Zeit: 15 Minuten

 

Letzten Mittwoch haben wir, wie schon erwähnt, einen Spieleabend veranstaltet und dort das erste Mal Tempel des Schreckens gespielt.

In Tempel des Schreckens will eine Gruppe von Abenteurern den Schatz aus einem Tempel bergen. Wo kommt der Schrecken her fragt ihr euch? Nun plötzlich wird die Gruppe Abenteurer, je nach Spieleranzahl, von einigen Wächterinnen infiltriert. Diese sind aber so gut angepasst, dass die Abenteurer nicht so einfach herausfinden können wer denn nun Wächterinnen sind und wer nicht.

Das Ziel der Abenteurer ist einfach: sie wollen den Goldschatz bergen. Dafür müssen sie eine bestimmte Anzahl Goldkarten in 4 Spielrunden finden. Die Wächterinnen wollen das verhindern oder die Abenteurer in die Feuerfallen locken.

Bevor es also richtig losgeht, bekommt jeder Spieler eine Karte auf der ihm angezeigt wird, ob er Abenteurer oder Wächterin ist. Diese muss er natürlich das ganze Spiel über geheim halten. In der ersten der vier Runden werden 5 Karten an jeden Spieler verteilt. Diese Karten sind entweder leere Räume, Räume mit Gold oder Feuerfallen. Jeder Spieler schaut sich seine eigenen Karten an, mischt sie und legt sie verdeckt vor sich aus. Wenn das erledigt ist, muss jeder Spieler etwas zu seinen Karten sagen. Zum Beispiel: „Ich habe zwei leere Räume und zwei Schätze, aber seid vorsichtig ich habe auch eine Feuerfalle!“ Die anderen Spieler entscheiden jeweils, ob sie den anderen Spielern glauben oder nicht. Denn natürlich wird hier nicht unbedingt Jeder die Wahrheit sagen. Der Spieler der dann den goldenen Schlüssel hat, wählt eine Karte eines anderen Spielers und deckt diese auf, dann bekommt dieser Spieler den Schlüssel und wählt eine Karte aus usw. bis so viele Karten aufgedeckt wurden, wie Spieler teilnehmen.
In der nächsten Runde werden die Karten wieder gemischt und vollständig verteilt. Das heißt jedes Mal bekommen die Spieler eine Karte weniger. Spätestens in der vierten Runde haben dann entweder die Abenteurer oder die Wächterinnen gewonnen.

So. Das waren die Regeln und ich habe sie schon wieder komplett erklärt. Dabei wollte ich das gar nicht. Ohje.

Naja. Jedenfalls hatten wir in unseren fünf Spielerunden viel Spaß. Mal war schon früh klar, wer die Wächterinnen sind oder zumindest dachte man dies und sie gewannen trotzdem. Oder die Abenteurer hatten schon so gut wie gewonnen und scheiterten in der letzten Runde. Oder sie gewannen indem sie sich clever gegenseitig den Schlüssel hin- herschoben und damit die geforderten Gold-Räume aufdeckten.

Ich muss sagen, dass ich überrascht war. Hauptsächlich weil ich vorher noch nichts davon gehört hatte. Schande über mich. Denn ich mag Spiele mit Verräter- Mechanismus. Dazu noch Bluffen und schnelles Spielen und ich bin wirklich begeistert.
Schade, dass man solche Spiele nur in größeren Gruppen spielen kann. Ich hoffe, dass wir bald nochmal eine große Gruppe zusammenkriegen, um es wieder zu spielen.

 

Ein Kommentar zu „Ersteindruck: Tempel des Schreckens

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