Allgemein · Brettspiel · Ersteindruck

Ersteindruck Dice Forge

Dice Forge ist ein Dice Crafting, also ein Würfelbau- Spiel. Das ist schon mal direkt eine coole und innovative Prämisse.

Erst letzte Woche habe ich einen Ersteindruck zum letzten neuesten Spiel geschrieben und schon gibt es ein neues neuestes Spiel.
Dice Forge ist bei uns eingezogen.

Dice Forge Box kleinVerlag: ursprünglich Libellud; im deutschen Vertrieb Asmodee
Autor: Régis Bonnessée
Spieleranzahl: 2 – 4
Alter: 10+
Zeit: 45 Minuten

Wir haben mittlerweile drei Partien Dice Forge gespielt und ich fühle mich bereit einen Ersteindruck für euch zu verfassen.
In Dice Forge sind die Spieler Helden, die zu einem Halbgott werden wollen um so in die Reihen der Götter aufzusteigen. Die Götter haben einen Platz frei und nehmen den Helden auf, der die meisten bzw. die stärksten oder prestigeträchtigsten Monster besiegt.
Diese Monster oder Gegner bringen Ruhmespunkte ein und werden von den Helden durch Würfel besiegt. Oder eher durch die Ressourcen, die mit den Würfeln gesammelt werden.

Dice Forge Brett
Foto: (Brett)Spielerfrau

Jeder Spieler startet mit zwei Würfeln, die eine leicht unterschiedliche Farbe haben (die nur bei gutem Licht wirklich auseinanderzuhalten sind). Diese Würfel haben bei jedem Spieler die gleichen Startseiten. Die Seiten sind aber austauschbar. Für gesammeltes Gold können die Spieler neue Seiten kaufen, wodurch man seinen Würfel verbessern kann (und muss). Mit gesammelten Sonnen- und Mondsplittern werden verschiedene Monster besiegt und mit diesen werden Ruhmespunkte, aber auch einmalige oder dauerhafte Effekte gesammelt.
Die gesammelten Sonnen- und Mondsplitter und auch das Gold und die Ruhmespunkte werden auf einem Tableau markiert.

Dice Forge Spielertableau
Foto: (Brett)Spielerfrau

Nach neun Runden ist das Zwei-Spieler-Spiel zu Ende und die Ruhmespunkte werden gezählt. Der Spieler mit den meisten Ruhmespunkten gewinnt.

Mein Eindruck

Ich muss sagen, dass ich die Idee total genial finde, dass man Würfel „baut“ und somit für sich anpasst. Letztendlich ist dies natürlich ein Mechanismus, der etwas an ein Deckbauspiel. Der Unterschied ist, dass die Spieler in einem Deckbauspiel normalerweise sicher sein können, dass die Karten irgendwann auftauchen. In einem Würfelspiel kann ein Spieler natürlich nie sicher sein, dass der Würfel irgendwann auch die eben gekaufte super Seite zeigen wird. Möglicherweise kauft man eine Würfelseite und diese wird nie gewürfelt.
Das ist ein Risiko, das bei einem Würfelspiel aber immer besteht. Ich persönlich mag Würfelspiele sehr gern und habe daher auch keine Probleme mit dem dadurch bestehenden Glücksfaktor (den man ja ohnehin auch vorher schon kennt).

Das Material und vor allem das Inlay muss wirklich noch lobend erwähnt werden.
Jedes Teil hat seinen Platz und die Verpackung wird auch im Spiel eingebunden. In dieser ist der Marktplatz auf dem die Würfelseiten gekauft werden können. Es passt sogar graphisch aneinander.

Außerdem kann der Markt so zusammengeklappt werden und mit einem mitgelieferten breiten Gummiband zusammengehalten werden, dass die kleinen Einzelteile/ die Würfelseiten nicht durcheinanderkommen, egal wie die Box gelagert wird. Dafür gibt es von mir ein großes Lob.
Die Verpackung und das Inlay sind wirklich clever durchdacht.

Alles in Allem hat Dice Forge bei mir einen guten ersten Eindruck hinterlassen. Mir gefällt das Würfelbauen, auch wenn die Würfelseiten etwas schwierig zu ändern sind und ich nicht nur einmal eine Würfelseite durch den Raum geflitscht habe.
Das Thema finde ich nett, aber es ist nicht weiter erwähnenswert. Es passt aber auf jeden Fall zum Spiel.
Die Illustrationen sind schön und passend. Die Verpackung bzw. das Inlay sind wirklich toll.
Bisher hat sich bei mir aber (noch?) kein „Wow-Effekt“ eingestellt. Ich habe mir vielleicht mehr erhofft. Der Glücksfaktor bei dem Spiel ist auch ziemlich hoch. Das stört mich nicht unbedingt, da das bei einem Würfelspiel dazugehört. Trotzdem ist es für ein Würfelspiel dann doch ziemlich lang. Mit ca. 45 Minuten ist es kein kurzes Spiel. Trotzdem spielt es sich gefühlt recht flott. Ihr merkt vielleicht, dass ich hin und her gerissen bin.

Ich glaube aber, dass das Potenzial durchaus da ist und bin gespannt auf unsere nächsten Partien. Dann auch mal mit den anderen Karten und mehr Spielern.

7 Sachen Sonntag · Allgemein

7 Sachen Sonntag

Die letzten Male ist der 7 Sachen Sonntag ausgefallen, heute mache ich aber nochmal mit.

  1. Frühstück am Morgen. Ein Croissant mit Frischkäse und Marmelade.
    1 Sachen Sonntag Croissant

2. Meine Mutter kam zu Besuch und wir spielten erst eine Runde Dice Forge.

2 Sachen Sonntag Dice Forge

3. Zwischendurch habe ich Brot gebacken. Zwei leckere Roggenmischbrote.

4. Zu Mittag haben wir eine Tomatentarte gegessen. Sie war wirklich lecker, allerdings war der Boden etwas zu hart und ist verbesserungswürdig.

5. Noch kurz die Orchidee gewässert. Sie fängt wieder an zu blühen. Ich bin total stolz 🙂 Das habe ich noch nie geschafft. Regelmäßiges wässern und düngen wirkt Wunder.

5 Sachen Sonntag Orchidee

6. Die eigentliche Verabredung mit meiner Mutter war, um unser neues T.I.M.E. Stories Abenteuer zu spielen. Lumen Fidei. Es war guuuut. (Dazu demnächst mehr)

6 Sachen Sonntag Lumen Fidei

7. Um den Kreis zu schließen, gab es zum Abendessen nochmal ein Croissant mit Frischkäse und Marmelade.

7 Sachen Sonntag Croissant Abend
Foto: (Brett)Spielerfrau
Allgemein · Brettspiel · Der spielerische Wochenrückblick

Spielerischer Wochenrückblick

Es ist Zeit für den spielerischen Wochenrückblick.

Montag waren wir bei meiner Mutter zu Besuch und haben drei Spiele gespielt.

  • 2 mal Bärenpark
  • Kniffel

und Dienstag haben wir immerhin ein Spiel geschafft.

  • Raptor

Am Mittwoch kamen einiges auf den Tisch.

  • Seasons
  • NMBR 9 (2 mal)
  • Qwixx gemixxt (2 mal)
  • Magic Maze (3 mal)

Am Donnerstag wurde nichts gespielt.

Am Freitag dann:

  • Super Motherload
  • Onitama (2 mal) NEU! (Ersteindruck folgt am Mittwoch)

Am Samstag waren wir zu Besuch bei der Familie meines Mannes und haben dort ein paar Spiele mit einem seiner Brüder gespielt.

  • Tempel des Schreckens (2 mal)
  • Not Alone (2 mal)

Am Sonntag waren wir dann auch noch dort und haben noch ein wenig zu dritt gespielt.

  • Not Alone (2 mal)
  • Onitama (3 mal)

 

Spiel der Woche:

Not Alone. Auch vorher hat es Spaß gemacht, aber am Wochenende waren die Partien zu dritt wirklich spannend. Es war so noch einen Ticken besser als vorher. Sowohl das Wesen, als auch die Forscher haben gewonnen und jeder hat mal das Wesen gespielt. Ein Spiel habe ich überragend gewonnen. Yeah. Das war toll. Ich gewinne sonst nicht so besonders häufig.

Was sonst noch spannend war:

  • Onitama ist neu in unserer Sammlung. Es konnte bisher wirklich überzeugen. Am Mittwoch wird ein Ersteindruck dazu online gehen.
Allgemein · Brettspiel · Top Listen

Top 5 Handgepäckspiele

Wie im Top 10 Reisespiele– Post angekündigt gibt es jetzt eine Top 5 meiner Handgepäckspiele. Damit sind Spiele gemeint, die sowohl ins Handgepäck passen, als auch schnell auf- und abbaubar sind. Außerdem sollten sie auch ein bisschen Rütteln und Schütteln aushalten.

Top 5 ist in dem Fall etwas reißerisch, da dies auch die hauptsächlichen Spiele sind, die wir haben und auf die alle Kriterien zutreffen. Aber Top 5 hört sich einfach spannender an.

Noch dazu sind es auch noch eigentlich 6 Titel, weswegen Top 5 gefuscht ist. Aber was soll es. Was tut man nicht alles für die Kunst.

In diesem Fall hat auch die Reihenfolge der Spiele keine Bedeutung, da mir eine Positionierung der einzelnen Spiele wirklich schwer fiel.

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Bild: Pegasus
  • Brave Rats

Liebevoll wird es auch Loveletter für zwei Personen genannt. Ich habe nie Loveletter gespielt, wenn es aber so nur mit mehr Spielern ist, dann ist es bestimmt toll. Brave Rats von Seiji Kanai, erschienen bei Pegasus Spiele, ist ein extrem schnell gespieltes, simples Kartenspiel. Hauptsächlich geht es darum vorauszusehen, was der andere Spieler für Karten spielen wird und darauf mit einer eigenen Karte zu reagieren. Jeder Spieler hat 7 Karten und da es ein Zwei- Personen- Spiel ist braucht es insgesamt nur 14 Karten. Diese hält man auf der Hand und legt sie vor sich ab. Es braucht weder Platz noch einen besonders ebenen Untergrund. Perfekt für das Handgepäck und perfekt, um es im Flugzeug oder beim Warten auf dieses am Flughafen zu spielen. Zwar ist es kein Spiel, das man wirklich lange am Stück spielen kann, aber das ist ja für Handgepäckspiele auch nicht nötig^^.

  • Nochmal!

Ein Würfelspiel von Inka und Markus Brandt bei Schmidt Spiele erschienen, bei dem 6 Würfel, ein Blatt pro Person und je ein Stift benötigt werden. Nochmal! kann unter die kniffelartigen Spiele gepackt werden. Würfelwürfe werden nach bestimmten Regeln aufgeschrieben und jeder Spieler möchte die meisten Punkte erreichen, um zu siegen.
Für das Würfeln wird natürlich eine ebene Unterlage benötigt, aber das ist zum Glück ja meist gegeben. Rütteln und Schütteln hält es aus. Oder zumindest lässt es sich in dem Fall schnell wegpacken und später weiterspielen, wenn sich die Spieler merken wer den nächsten Zug macht. Würfelspiele sind aber natürlich durch den „Würfellärm“ nur bedingt für ruhige Phasen im Flugzeug zu gebrauchen. Demnächst erscheinen auch drei neue Blöcke (soweit ich weiß), so dass auch für Nachschub gesorgt sein dürfte.

  • Qwixx/ Qwinto

Für die beiden Spiele, bei NSV erschienen, gilt eigentlich komplett das Gleiche, wie für Nochmal!. Im Top 10 ReisespieleTop 10 Reisespiele– Beitrag habe ich schon etwas zu den Spielen geschrieben. Wen es interessiert, der kann gerne dort nachsehen.

New Beasts in Town
Foto: (Brett)Spielerfrau
  • Beasty Bar/ New Beasts in Town

Ein Kartenspiel von Stefan Kloß, bei Zoch Spiele erschienen, das mit wenigen Karten auskommt. Beide Spieler haben, wie bei Brave Rats, dieselben Karten zu Anfang. Allerdings sind hier nicht alle gleichzeitig auf der Hand. Jedes Beast oder Tier hat bestimmte Fähigkeiten und bringt unterschiedlich viele Punkte, wenn es in die Disko hineinkommt. Die Disko ist eine Auslage von zwei Karten zwischen der Platz für 5 weitere Karten sein muss. Außerdem muss noch Platz für einen Ablagestapel sein, auf den die Tiere kommen, die rausgeworfen wurden und einen weiteren auf den die Tiere kommen, die in die Disko hineingehen.
Außerdem braucht jeder Spieler einen Nachziehstapel.
Ihr merkt schon es ist etwas mehr Auslage nötig, als bei den anderen Spielen. Trotzdem ist es schnell auf- und abgebaut und es spielt sich ziemlich zügig. Der Clou beim Spiel sind die verschiedenen Fähigkeiten der Tiere, die geschickt eingesetzt werden wollen und interessante taktische Möglichkeiten und Entscheidungen ermöglichen.

Beasty Bar Auslage
Foto: (Brett)Spielerfrau

Außerdem ist die Grafik grandios. Ich finde immer wieder Details bei den Tierkarten, die mich zum lächeln bringen.

Tides of Madness
Foto: (Brett)Spielerfrau
  • Tides of Madness

Wieder etwas weniger Platz braucht dieses Kartenspiel, von Kristian Curla bei Pegasus Spiele erschienen. Dabei handelt es sich um eine Reimplementation von Tides of Time mit ein paar kleineren Zusatzregeln. Theoretisch braucht jeder Spieler vor sich nur Platz für eine Auslage von 7, allerdings relativ großen, Karten. Bei diesen ist aber letztlich nur der obere Teil wichtig, weswegen die Karten auch sehr gut gestapelt werden können. So passt es auch bequem auf die Tische in Zug, Flugzeug und so weiter.

Allgemein · Brettspiel · Top Listen

Spiel des Jahres Gewinner 2017

Heute wurden die Gewinner veröffentlicht.

Spiel des Jahres ist Kingdomino.

Kennerspiel des Jahres ist die Exit Reihe von Kosmos.

Passenderweise habe ich zu beiden schon etwas geschrieben, wie ihr in den Verlinkungen nochmal nachlesen könnt.

Ich finde beides sind wirklich würdige Gewinner. Die Exit- Reihe bzw. die Spiele, die ich gespielt habe, haben von mir eine 10er Bewertung bekommen und ich bin heiß auf jedes Spiel. Die Spiel des Jahres Jury war offensichtlich auch begeistert.

Kingdomino bringt, wie auch die Spiel des Jahres Jury schreibt, das alte Dominoprinzip auf einen neue Ebene. Dabei macht es einfach viel Spaß.

Herzlichen Glückwunsch an die Gewinnerspiele, -Autoren, -Verlage und alle die hinter den Spielen stehen.

 

Allgemein · Brettspiel · Top Listen

Top 10 Spiele, die ins Reisegepäck passen

Auch für mich geht es in den Sommerferien in den Urlaub. Unglücklicherweise sind wir durch meinen Job an die Ferien gebunden. Aber was soll man machen. Wir fliegen auf jeden Fall in den Urlaub.

Falls ihr noch andere Spieleempfehlungen für den Urlaub lesen möchtet, dann schaut doch mal hier vorbei. Dort findet ihr eine Blogparade, die es wert ist gelesen zu werden.

Jedenfalls… Die Frage, die sich natürlich stellt ist: Welche Spiele nehmen wir mit?
Wir fliegen zu zweit und somit mit zwei Koffern, je höchstens 20kg und da muss ja auch noch Kleidung und solche Dinge hineinpassen.
Also müssen die Spiele, die wir mitnehmen, vor allem klein und leicht sein. Für uns müssen sie außerdem zu zweit spielbar sein. Anders macht es keinen Sinn.

Zudem wird der Flug ziemlich lang sein, also kommt noch eine zweite Frage auf: Welche Spiele passen ins Handgepäck? Bei diesen Spielen muss dann noch zusätzlich gewährleistet sein, dass sie nicht viel Platz für die Auslage brauchen, also optimalerweise auf einen Flugzeugklapptisch passen und dort auch niemanden zu sehr nerven. Praktisch wäre außerdem, dass man die Spiele schnell zusammenpacken kann, ohne im dann neu anfangen zu müssen. Es ist ja im Flugzeug durchaus möglich, dass der Sitznachbar während des Fluges aufstehen möchte und die Spielenden ihr Spiel schnell einpacken müssen, um den Mitreisenden vorbei zu lassen.

Für die Handgepäckspiele wird in den nächsten Tagen ein weiterer Post folgen.

Schon auf unseren vorherigen Reisen durften natürlich immer einige Spiele mit uns reisen, die sozusagen schon reisegeprüft sind. Wie viele Spiele in unser Reisegepäck passen und dann mit dürfen, wird sich erst beim Packen herausstellen.

Auf unseren bisherigen Reisen haben wir übrigens einige Spiele dann auch umgepackt und in anderen Boxen transportiert. Das wird euch auch in meiner Top 10 auffallen. Nicht alle Spiele sind an sich klein. Sie lassen sich aber klein zusammenpacken. Bei uns reist nicht jedes Spiel in seiner eigenen Box, um Platz zu sparen.

Um die Spannung aufrecht zu erhalten fange ich hinten an mit Platz 10.

  1. Not Alone

     

     

Not Alone von Geek Attitude Games ist bisher noch nicht mitgereist, weil es recht neu in unserer Sammlung ist.
Da es eine kleine Box hat und nicht viel Zubehör zum Spielen braucht, ist es aber trotzdem auf meiner diesjährigen Liste für die besten Spiele für den Urlaub.

Auf dem Bild kann man gut sehen, dass auch noch durchaus Platz zum zusammenpacken gegeben ist. Die Box ist nicht voll.

  1. Sherlock Holmes Consulting Detective

Waaaas? Ja genau.

Von Consulting Detective (Ystari Games) nehmen wir meist einen Fall mit. Das bedeutet einfach nur, dass man zwei Hefte plus Anleitung mitnehmen muss. In diesem sind die benötigten Hinweise und alles Weitere, um die Fälle zu lösen. Außerdem benötigen die Spieler den Stadtplan und Stift und Papier, um die Hinweise zusammen zu tragen. Das ist wirklich nicht viel. Das Spiel ist nicht schnell gespielt und die Spieler brauchen auch etwas Ruhe. Aber um den Abend entspannt im Zimmer bei einem Glas Wein ausklingen zu lassen, ist es perfekt.

  1. Tiefseeabenteuer

Tiefseeabenteuer, erschienen bei Oink Games hat eine wirklich kleine Box, in der nur das nötigste drin ist. Perfekt zum mitnehmen. Es ist ein kleines, schnelles Spiel, das sich gut als Filler eignet oder um eine kurze Zeit zu überbrücken. Es ist kein Spiel, das man andauernd und am Stück spielt. Trotzdem ist es ein gutes Urlaubsspiel. Es ist klein und schnell und hat recht wenig Teile, die für den Aufbau nötig sind.

  1. Qwinto

Qwinto, bei NSV erschienen, ist ein kleines feines Würfelspiel, bei dem nur die Würfel, ein Block und Stifte nötig sind. Wir haben uns außerdem zwei Blätter laminiert. Deswegen müssen bei uns nur zwei laminierte Blätter, zwei Folienstifte und die drei Würfel mit. Also perfekt. Das nimmt weder viel Platz weg, noch ist es besonders schwer.

  1. 6 nimmt / X nimmt

Bis vor der letzten Spiel wäre es bei uns auf jeden Fall 6 nimmt (Amigo) gewesen. Das wurde bei uns aber von X nimmt abgelöst. Für mich ist es das bessere 6 nimmt. Es sind beides – egal welches man besser findet – kleine Schachteln, die problemlos ins Gepäck passen. Außerdem wiegen die Karten vermutlich nicht allzu viel.

5. Sylvion

Sylvion (2)

Sylvion und auch die anderen Oniverse Spiele nehmen wir gerne mit auf Reisen. Die Verpackungen sind klein und die Spiele sind kniffelig und trotzdem entspannt. Absolut empfehlenswert. Die Grafik ist sehr schön und die Verpackung ist wunderschön. Es ist ein echtes Erlebnis den Wald brennen zu sehen und das Feuer zu öffnen, um an den Rest zu kommen. Auch wenn ich immer Angst habe, das Inlay kaputt zu machen.

  1. Welcome (back) to the dungeon

Welcome to the dungeon und Welcome back to the dungeon, beide bei iello erschienen, lassen sich perfekt in eine Box packen. Beide sind dafür passend (sie haben ja auch die gleiche Größe). Es ist etwas gedrängt aber so passen alle Karten und Helden hinein. Ein kleines, schnelles Spiel, das immer wieder Spaß macht. Im Urlaub kann man es auch problemlos am Strand spielen oder auf der Sonnenliege. Bei uns wird es mit Sicherheit im Gepäck sein.

  1. Qwixx

Sowohl das „normale“ Qwixx, als auch Qwixx gemixxt und Qwixx Big Points (alle bei NSV erschienen) reisen immer gerne mit. Auch für Qwixx werden nur 4 Würfel, ein Block (oder auch 3) und Stifte benötigt. Also perfekt. In den Erweiterungen Qwixx gemixxt und Qwixx Big Points sind jeweils „nur“ neue Blöcke dabei. Deshalb kann man diese alle gut zusammenpacken. Der Block von den Big Points ist aber tatsächlich auch big. Deshalb passt dieser nicht in die Standard Qwixx Schachtel. Allerdings müssen ja auch nicht alle Blöcke mitreisen. 1 oder 2 sind bestimmt dabei. Außerdem kann man hier auch gut mit Qwinto kombinieren. Da in Qwinto dieselben Würfel bzw. einer weniger benötigt werden, kann man die Qwinto-Würfel einfach zu Hause lassen und nur die Schreibmaterialien einpacken und hat nochmal Platz gespart. Auch wenn 3 Würfel nicht besonders viel Platz wegnehmen. Ich spare Platz, wo es geht. Die Würfel haben auch übrigens nicht genau die gleiche Farbe, aber ob blau oder lila ist für mich für den Urlaub dann auch zu vernachlässigen 😉

  1. Sobek

Sobek (Game Works) hat sowohl eine kleine Box, als auch wenig Teile, die man gut zusammenpacken kann. Ich persönlich finde das Inlay von Sobek genial. Es ist sowohl praktisch, als auch schön, was man von einem Inlay nicht oft sagen kann. Ohne Inlay lässt es sich aber noch etwas kleiner zusammenpacken. Zudem ist das Spiel auch wirklich gut.

  1. Sentinels of the Multiverse

Sentinels of the Multiverse
Foto: (Brett)Spielerfrau

Das dürfte für die Meisten eine Überraschung sein. Ich kann einiges über Sentinels of the Multiverse (bei Greater Than Games erschienen) sagen, aber bestimmt nicht, dass es ein kleines Spiel ist. Vor allem nicht, wenn man wie wir alle Erweiterungen besitzt. ABER man kann es perfekt klein zusammenpacken. Es ist ja nicht nötig alle Helden, Villains und Environments mitzunehmen. Wir suchen uns meist je 2-4 villains und environments aus. Dazu dann um die 8 Helden und schon sind einige Spiele gesichert. Mit der App ist es noch nicht mal nötig die Punktechips oder Statusplättchen einzupacken. Für uns ist es das perfekte Urlaubsspiel.

Lasst euch übrigens nicht irritieren. Wir haben die sehr vielen Karten umgepackt in die leere Pandemic Legacy Box. Das passt momentan relativ gut. Allerdings wird es mit der nächsten Erweiterung nicht mehr passen. Außerdem stauben die Karten so ein, weil der Deckel nicht passt. Optimal ist die Lagerung so also nicht. Aber was soll man machen. Bis wir eine bessere Lösung finden, bleibt es so.

Und zuletzt noch just for fun ein Bild des größten und kleinsten Reisespiel meiner Top 10.

größtes und kleinstes Spiel Vergleich
Foto: (Brett)Spielerfrau
Allgemein · Brettspiel · Der spielerische Wochenrückblick

Der spielerische Wochenrückblick

Wieder ist es Zeit für den spielerischen Wochenrückblick.

Montag und Dienstag haben wir nichts gespielt.

Am Mittwoch kamen nur kleine Spiele auf den Tisch.

Am Donnerstag:

  • eine weitere Runde X nimmt!
  • 5 Minute Dungeon

Am Freitag dann:

Am Samstag:

  • Jolly und Roger

Am Sonntag haben wir dann endlich mal etwas mehr gespielt. Wie ihr auch gestern schon beim 7 Sachen Sonntag sehen konntet.

  • Viticulture
  • London Dread
  • Yokohama

 

Spiel der Woche:

5 Minute Dungeon. Das Spiel macht uns wirklich Spaß und wir haben es auch das erste Mal in einer Gruppe zu viert gespielt, was auch toll war. Momentan spielen wir Echtzeitspiele wirklich gerne.

Was sonst noch spannend war:

  • Am Mittwoch habe ich Kingdomino verloren und dafür X nimmt! grandios gewonnen. Ich habe immer gerne 6 nimmt! gespielt, X nimmt! gefällt mir allerdings noch etwas besser.
  • Am Donnerstag haben wir 5 Minute Dungeon bis zum dritten Gegner gespielt. Es hat gut geklappt, wurde aber durchaus auch mal knapp.
  • Am Freitag kamen der Bruder meines Mannes und seine Freundin vorbei. Bevor sie kamen, haben wir unsere zwei Gegner im 5 Minute Dungeon besiegt. Danach haben wir dann eine ganze Runde, also 5 Gegner, auf der Heldenstufe mit den beiden besiegt. Sie haben das Spiel an dem Abend gelernt und problemlos spielen können. Es hat uns allen Spaß gemacht. Den Endgegner haben wir auch erst im zweiten Anlauf geschafft, dann allerdings ziemlich leicht.
  • Am Sonntag haben wir dann mehr geschafft. Yokohama haben wir erst zweimal gespielt. Es gefällt mir ziemlich gut. Beim ersten Spiel war ich nicht so angetan. Ich hatte dieses Mal das Gefühl unglücklich verloren zu haben. Das war kein Drama, aber hat das würdevolle Verlieren erschwert 😉
  • Bei London Dread haben wir wieder Szenario 2 gespielt. Wir haben es recht einfach gewonnen, der Timer macht es trotzdem interessant. Ich bin gespannt auf weitere Spiele.
  • Viticulture haben wir das zweite mal mit unserer Hausregel gespielt. Nach den ersten Spielen haben wir uns sehr über die Unvorhersehbarkeit der Reben und Aufträge geärgert. Dadurch entstand das Gefühl, dass man nicht unbedingt einen Sieg beeinflussen kann. Deswegen ziehen wir bei den Reben und den Aufträgen je zwei Karten und suchen eine aus. Damit fahren wir gut. So macht es uns viel mehr Spaß.
7 Sachen Sonntag · Allgemein · Brettspiel

7 Sachen Sonntag

Wie immer sonntags nehme ich am 7 Sachen Sonntag teil.

  1. Nach dem Frühstück habe ich neues Knuspermüsli gemacht. Das ist super simpel und super lecker =)7 Sachen Sonntag 2
  2. Tomaten wurden eingeritzt und in den Backofen geschoben. Später wurden sie geschält und daraus wurde Tomatenmarmelade gekocht.7 Sachen Sonntag 1
  3. Mit der Tomatenmarmelade wurde dann dieses Sandwich zusammengesetzt. Es war superlecker.7 Sachen Sonntag 6
  4. Eine Runde Viticulture wurde gespielt.7 Sachen Sonntag 4
  5. Darauf folgte dann noch eine Runde London Dread.7 Sachen Sonntag 5
  6. Dann eine Runde Yokohama.7 Sachen Sonntag 7
  7. Und das neueste Top 100 Video von hunterundcron wurde geguckt.7 Sachen Sonntag 3

Was gab es diese Woche sonst noch hier zu lesen?

Am Montag ging der spielerische Wochenrückblick online.

Außerdem ging eine Rezension zu NMBR9 online.

Ich freue mich, wenn ihr Lust habt euch die Beiträge durchzulesen.

 

Allgemein · Der spielerische Wochenrückblick

Der spielerische Wochenrückblick

Und schon ist es Zeit für einen weiteren Wochenrückblick.
Diese Woche war leider nicht so viel los spieletechnisch. Los geht’s.

Montag haben wir nur eine Kleinigkeit geschafft, aber das ist immerhin besser als letzte Woche.

  • Seven Wonders- Duel

Dafür wurde am Dienstag nichts gespielt.

Am Mittwoch kamen wieder nur kleine Spiele auf den Tisch.

Am Donnerstag und Freitag haben wir nichts gespielt =/

Am Samstag waren wir aber bei meiner Mutter und haben ihr zwei Spiele beigebracht.

Am Sonntag:

  • Gloomhaven (drei mal)

 

Spiel der Woche:

Gloomhaven. Schon wieder… Dazu gibt es dann auch nichts neues zu sagen, außer, dass es wirklich Spaß macht und wir es immer am Stück spielen, weswegen bisher immer mehrere Spiele gespielt wurden. Der Aufbau nur für ein Spiel ist uns immer zu aufwendig.

Was sonst noch spannend war:

  • Diese Woche haben wir allgemein nicht viel gespielt. (Das ist natürlich nicht besonders spannend, aber immerhin erwähnenswert) Ich hoffe, dass das diese Woche besser wird.
  • Am Montag hat mich mein Mann mal wieder in 7 Wonders- Duel mit einem Wissenschaftssieg platt gemacht. Das passiert mir immer wieder und ich ärgere mich dann auch immer wieder. Außerdem haben wir mit der Erweiterung gespielt. Ich muss zugeben, dass wir vor der Erweiterung wesentlich öfter 7 Wonders- Duel gespielt haben, obwohl wir die Erweiterung gut finden. Irgendwie fühlt es sich für uns nach etwas mehr Arbeit an (obwohl gar nicht so viel geändert und einfach ein paar – sogar ganz spannende – Neuerungen enthalten sind). Das müssen wir mal weiter beobachten.
  • Am Mittwoch habe ich endlich mal gewonnen und zwar ganz fantastisch NMBR9 mit immerhin 88 Punkte geschafft. Damit bin ich ganz zufrieden.
  • Am Samstag kam sowohl Räuber der Nordsee als auch Tempel des Schreckens zu dritt gut an.
  • Räuber der Nordsee gewann ich, obwohl es gar nicht danach aussah. Noch dazu nur, indem der Punktegleichstand durch die Mehrheit der von Walküren geholten Crewmitglieder gelöst wurde. Aber gewonnen ist gewonnen 🙂 (vor allem weil es mein erster Sieg in dem Spiel war)
  • Tempel des Schreckens hat uns auch zu dritt Spaß gemacht. Es geht so sehr schnell. In allen drei Runden waren es zwei Wächterinnen und nur ein Abenteurer. Jedes Mal waren es spannende Konstellationen, wobei jedes Mal die Wächterinnen gewannen. Zu dritt ist es natürlich nicht ganz vergleichbar mit Spielen in größeren Gruppen, aber es funktioniert auf jeden Fall und hat auch seinen Reiz. Ist ja bei solchen Spielen nicht selbstverständlich.
  • Bei einer der Gloomhaven Runden ging nach sehr kurzer Zeit mein zweiter Charakter in Rente und ich spiele jetzt den dritten Charakter. Mit diesem haben wir bisher nur ein Spiel gespielt, das wir verloren haben. Deswegen bin ich auf weitere Runden gespannt.
7 Sachen Sonntag · Allgemein

7 Sachen Sonntag

Los geht es wieder mit dem 7 Sachen Sonntag.

  1. Nach dem Frühstück musste ich mit meinem neuen Lappen (danke Mama) den Tisch wischen, damit wir danach spielen konnten.1 Siebensachensonntag Wischen
  2. Überraschung es kam wieder Gloomhaven auf den Tisch und zwar wieder drei Runden hintereinander.2 Siebensachensonntag Gloomhaven
  3. Zwischen den ersten zwei der drei Runden habe ich noch den Nudelsalat und vor allem ein Fladenbrot angesetzt. Der Teig durfte dann gehen. Und das Brot später in den Ofen.3 Siebensachensonntag Backen
  4. Dann durfte es etwas abkühlen, während wir zu Ende spielten. Danach wurde gegrillt und gegessen.4 Siebensachensonntag Backen Ergebnis
  5. Die Orchidee bekam Wasser. (Auch die anderen Blumen bekamen etwas ab.)5 Siebensachensonntag Gießen
  6. Wäsche wurde gewaschen und später aufgehangen.6 Siebensachensonntag Waschen
  7. Zuletzt habe ich gelesen und den Tag ausklingen lassen.7 Siebensachensonntag Lesen